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Archiv der Kategorie Entliehen
Gedanken zur kommunistischen Bewegtheit.
25.12.2010 by kucaf.
Heute erhielt ich folgenden interessanten Text von Georg Dorn. Er ist überschrieben mit: „Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir“ und ist gedacht zur Veröffentlichung als Diskussionsgrundlage auf dieser Seite. Das Einverständnis des Autors voraussetzend, hier besagter Text:
Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir
„Die Geschichte aller bisherigen (Hervorheb. G.D.) Gesellschaft (mit Ausnahme der Urzustände“, wie Friedrich Engels nachträglich ergänzte) „ist die Geschichte von Klassenkämpfen….Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.“ (MEW, Bd. 4)
Mit dieser analytischen Feststellung umfassen Marx und Engels im allerersten Programm der kommunistischen Weltbewegung den Kern aller politischen Kämpfe der Menschheit seit der Herausbildung der in Klassen gespaltenen menschlichen Gesellschaft, erklären ein objektiv wirkendes Gesetz gesellschaftlicher Entwicklung, gleich in welchem Land, gleich auf welchem Kontinent. Und wer nur ein klein wenig Geschichtsverständnis aufbringen kann, findet die von ihnen herausgearbeitete Konsequenz bestätigt: In allen politischen Kämpfen, die in ihrem Wesen Klassenkämpfe waren, gab es letztlich nur zwei Möglichkeiten und eine einzige Alternative
· die revolutionäre Umgestaltung der ganzen Gesellschaft….oder
· der gemeinsame Untergang der kämpfenden Klassen.
Das wurde vor über 160 Jahren niedergeschrieben und bezog sich auf jahrtausendelange Menschheitsgeschichte. Gilt das auch heute noch? Gilt das auch historisch vorausgedacht? … weiter …
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Bei CDU steht Mittelalter, nicht der Mensch im Mittelpunkt!
19.11.2010 by kucaf.
Gestern erhielt ich per E-Mail folgenden Text eines Freidenkerkollegen, welchen ich gern veröffentliche. Angemerkt sei, dass ich mir erlabt habe, entsprechende Verweise mit Links zu hinterlegen.
Bei CDU steht Mittelalter, nicht der Mensch im Mittelpunkt!
„Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine Methode, bei der im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf genetische Defekte untersucht werden. In Deutschland war nach Ansicht vieler Juristen die PID bisher durch das 1990 erlassene Embryonenschutzgesetz verboten. Der Bundesgerichtshof verwarf vor rund drei Monaten diese Rechtsauffassung und stellte klar, dass die Auswahl künstlich befruchteter Eizellen bei Paaren mit einer Veranlagung zu schweren Erbschäden erlaubt ist.
In der schwarz-gelben Regierungskoalition wird derzeit heftig über eine zukünftige gesetzliche Regelung diskutiert. Vor allem in den Unionsparteien wird immer wieder ein Verbot der PID gefordert. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt diese Forderung.“ [1]
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
einen guten Tag. Mit dem Thema sind Sie jetzt vertraut. Nun muss geklärt werden, wie diese Frage für den Menschen am vorteilhaftesten entschieden werden kann. Und zum anderen soll gezeigt werden, warum sich die Politiker gegen diese Technik entscheiden.
Erschreckend für mich war besonders ein Ergebnis des CDU-Parteitages in Karlsruhe. Es ist die Entscheidung gegen die Menschen, für das finsterste Mittelalter. Damit ist wieder einmal bestätigt worden, wer im Sinne von Papst, Vatikan und Kirche handelt, verletzt damit im Christentum festgeschriebene Grundsätze und Verhaltensweisen. Selbst führende Mitglieder der CDU haben sich auf dem Parteitag willenlos breitschlagen lassen, gegen ihre richtige Auffassung zu stimmen. Und warum haben hier kirchliche Ansichten Vorrang vor dem menschlichen Leben? Sind vor „Gott“ doch nicht alle gleich?
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GEWISSEN DER NATION
12.11.2010 by kucaf.
In der Mailingliste der Freidenker gibt es ein freigeistiges Wort zum Sonntag, welches im Vorfeld schon mal in meinem E-Mailbriefkasten landet, wenn es vom Autor des folgenden Textes stammt. Nun hatte ich den einen und anderen Text schon mal zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht, diesen hier möchte ich aber einfach nur wiedergeben.
Viel Freude beim lesen!
GEWISSEN DER NATION
Ähnlich große Romane werden vielleicht geschrieben werden, aber keiner, der an diesen heranreicht. Die Erzählung reißt uns fort mit ungestümer Gewalt. Etwa fünfhundert Personen sollen in dem Buch auftreten. Sie alle haben Hand und Fuß. Das ist eine Leistung. [1]
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
zuerst einmal einen schönen guten Tag. Ahnen Sie, von wem hier die Rede ist. Aber ja doch, es ist der russischer Realist, Schriftsteller, Gesellschaftskritiker Lew Nikolejewitsch Tolstoi. Geboren wurde er am 9. September 1828 und er starb am 20. November 1910. Sein Roman »Krieg und Frieden« ist zwar ein einzigartiges Geschichtsepos. Aber wir wollen uns Tolstois Erzählung „Wieviel Erde braucht der Mensch“ zuwenden.
„Der Bauer Pachom kauft ein Stück Land und wird Gutsbesitzer. Er ist “stolz und glücklich”. Doch sein Sinn für Eigentum ist geweckt. Er zieht ostwärts, im Landesinneren ist gutes Land preiswert zu kaufen. Auch hier unzufrieden, hört er von einem durchreisenden Kaufmann, bei den Baschkiren, noch weiter im Osten, könne man billig gutes Steppenland kaufen. Pachom reist mit seinem Knecht fünfhundert Werst zu den Steppenbewohnern. Er wird in ihrem Zeltlager freundlich aufgenommen und darf so viel Land kaufen, als er von Sonnenaufgang bis - untergang zu Fuß umrunden kann.
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Wer hat an der Uhr gedreht …
3.11.2010 by kucaf.
Wer hat an der Uhr gedreht …
Eine Ode von HaBE, welche ich heute per E-Mail erhalten, mit der Bitte sie weiterzuverbreiten. Dieser Bitte komme ich gerne nach und zwar soweit, soweit der Text im E-Mail war enthalten, der Rest kann gelesen werden, wenn den Links gefolgt wird!
mit der Bitte um Veröffentlichung und Weiterleitung
HaBE: die ultimative Ode an Angie
Wie bestellt:
Das beste
Rettungspaket
zum Feste
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Ein Leben am Abgrund, ein Situationsbericht.
8.9.2010 by kucaf.
Ein Leben am Abgrund, ein Situationsbericht.
In der Mailingliste der Freidenker fand ich in einem Anhang folgenden Text, welcher nicht uninteressant ist und durchaus ein treffendes Bild von den Verhältnissen in diesem Land zeichnet. Mit Zustimmung der Autorin werde ich diesen Beitrag hier her kopieren und veröffentlichen. Dabei ist dieses Einzelschicksal durchaus interessant, da es stellvertretend für viele andere ähnlich geartete Schicksale steht und die Folgen asozialer Politik der Anonymität entreißt.
Ein Leben am Abgrund
Von Birgit Kühr
Lebe ich noch, oder existiere ich nur noch? Diese Frage stellen sich viele Hartz IV-Betroffene oder Minirentner. Jeder Mensch empfindet anders, deshalb kann ich hier nur über meine Gefühle berichten.
Ich erhalte 277 Euro EU-Rente. Das reicht nicht zum Leben und nicht zum Sterben. Mit meinen Ehemann lebe ich in einer Bedarfsgemeinschaft und erhalte zusätzlich Hartz IV. Mein Mann ist 56 Jahre alt und hat keine Chance mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ich bin zwar erst 49, aber zu 70 Prozent behindert und sitze im Rollstuhl.
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Eine Reaktion.
19.4.2010 by Tolo.
Eine Reaktion.
Nun hatte ich diesen Beitrag auch in der Mailingliste der Freidenker veröffentlicht, eine Reaktion, welche ergänzend zum Beitrag ist und einige weitere Punkte anspricht, sein hier veröffentlicht.
Lieber Thomas,
auch dies ein Beitrag zum Thema Missbrauch. Es ist ein ungeheurer Beweis von Heuchelei, wenn, wie geschehen, von “Attacken auf Bundeswehrsoldaten” in diesem barbarischen Krieg gesprochen wird. Als wären sie in den Osten geflogen worden, wo sie nichts zu suchen haben, um nichts als Friede und Freude zu verbreiten, und nur die schrecklichen Taliban wollen nicht mitspielen. Aber ich halte es auch für einen Beweis von Heuchelei und sogar für einen Ausdruck von Nationalismus, wenn gar nicht so wenige Linke darüber Tränen vergießen, dass Bundeswehrsoldaten traumatisiert zurückgeschickt werden, denn über die Traumatisierten in der afghanischen Bevölkerung vergießt nicht einer dieser Linken eine Träne, wie es hier zum Beispiel vor Monaten im WzS geschehen ist (ich hatte mich dazu geäußert). Im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg wird mir einfach zuviel von den Bundeswehrsoldaten gesprochen, aber viel zuwenig von ihren Opfern. Nun sind in den vergangenen Tagen Bundeswehrsoldaten gestorben - fürs deutsche Vaterland, für die Prämie oder aus Dummheit. Sie waren aus Bayern. Deshalb, und das ist mir auch aufgefallen, fallen die traurigen Reden eine Nuance trauriger aus als bei den bisherigen Toten, die vorwiegend aus Ostdeutschland kamen, sie sind sozusagen Tote erster Klasse, um ihr Leben betrogene junge Menschen. Man hat sie reif gemacht u. a. mit den Knoppschen Erzeugnissen über den zweiten Weltkrieg, für das Töten von Menschen, die ihnen nie etwas getan haben, man hat ihnen ein festes Feindbild eingeimpft, und jetzt schießen sie auf den “Feind” im NATO-Auftrag, sind staatlich geschützt vor Verurteilung als Mörder.
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Weltanschauung
9.12.2009 by Tolo.
Weltanschauung
Weltanschauung: Die in ein System gebrachte Gesamtauffassung von Natur und Gesellschaft, einschließlich der Formulierung von Regeln für das Verhalten des Menschen in der gesellschaftlichen Praxis. Unter Weltanschauung ist die Gesamtauffassung (Theorie) vom Weltganzen, vom Ursprung, von der Natur und der Entwicklung des Weltalls, von der Entstehung und der Entwicklung der Menschheit und ihrer Zukunft, vom Wesen und Sinn des menschlichen Lebens, vom gesellschaftlichen Verhalten des Menschen, von den Fähigkeiten des menschlichen Denkens und den Werten der menschlichen Kultur und von ähnlichen grundsätzlichen Problemen zu verstehen. Dazu gehört in der Gegenwart auch die weltanschauliche Orientierung des Friedenskampfes. Daraus ergibt sich, dass in die Weltanschauung die philosophischen, sozialökonomischen, ethischen, ästhetischen und die naturwissenschaftlichen Anschauungen in bestimmter Weise einfließen. Der Charakter und der Inhalt einer Weltanschauung wird durch die Rolle, die der Wissenschaft in ihr zukommt, wesentlich geprägt. Die Aufgabe der Weltanschauung besteht darin, dem Menschen eine umfassende Orientierung für sein gesamtes Denken, Verhalten und praktisches Handeln zu geben. Die Hauptaufgabe der Weltanschauung ist identisch mit der Grundfrage der Philosophie, von deren jeweiliger Lösung die Grundauffassung in allen anderen Fragenkomplexen der Weltanschauung beeinflusst werden. …
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Rezept!?
31.3.2009 by Toguelo.
Gefunden in einer Mailingliste:
Suggeriert man Menschen, die Kontrolle über eine Situation verloren zu haben, suchen sie auch im scheinbaren Chaos nach Halt. Das führt nicht nur dazu, dass in wirren Mustern Bilder erkannt werden, die gar nicht vorhanden sind, sondern auch zu vermehrt abergläubischen und verschwörungstheoretisch unterfütterten Interpretationen.
Die Ergebnisse zeigen: Offenbar gibt es kaum etwas Schlimmeres, als einer
verwirrenden Situation ausgeliefert zu sein. Das Gefühl von Sicherheit muss
erzeugt werden - auch um den Preis von Sinnestäuschungen.
Es klingt wie das Rezept für einen erfolgreichen Wahlkampf: zuerst viel Verwirrung stiften, drohendes Unheil beschreiben und den Menschen das Gefühl geben, dass sie dem Bevorstehenden hilflos ausgeliefert sind; und dann scheinbare Ordnung im Chaos anbieten, indem einfache Zusammenhänge suggeriert und Lösungen angeboten werden.
Prinzipiell sei schon lange bekannt gewesen, dass die individuelle Situation die Wahrnehmung massiv beeinflusst. So nehmen Kinder aus armen Familien Geldmünzen größer wahr als besser gestellte Gleichaltrige. Und hungrige Menschen sehen Essen auch in verschwommenen Bildern.
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Zur Gewalt, eine gewaltige Diskussion!
19.9.2007 by kucaf.
Entliehen zum Gewaltthema.
Es stellt sich die Frage, nach dem Ziel der Auseinandersetzung. Bedenkenswert!
„Gewalt: Form der Ausübung der Macht durch Anwendung von Zwangsmitteln; Gewalt kann sowohl physisch als auch psychisch ausgeübt werden. Gewaltverhältnisse tragen zunächst stets einseitigen Charakter, können jedoch Gegengewalt provozieren.“
Hier hat sich ja eine gewaltige Gewaltdiskussion entwickelt, nur der ursprüngliche Gegenstand ging etwas verloren.
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Aus einer Diskussion
7.6.2007 by kucaf.
@teddybear
Aber hallo, warum klagen eigentlich immer jene Pluralismus und Toleranz ein, welche dieses am meisten missen lassen? (siehe oben)
Wenn nun auch geschrieben steht: „dass auch das breite bürgerliche Lager Stellung bezieht und sich für die SACHE engagiert.“ Dann stellt sich die Frage, wer gehört denn so alles zum breiten bürgerlichem Lager, die politische Linke und kirchliche Basisorganisationen ja scheinbar nicht, oder?
Aber es stellt sich auch die Frage, was ist wenn, dass breite bürgerliche Lager keine Stellung bezieht, oder eine Stellung, welche dem Interesse des nicht breiten bürgerlichen Lagers nicht entspricht?
Haben diese dann den Mund zu halten und jede Kröte zu schlucken?
Aber Trost sei gespendet, das breite bürgerliche Lager bezieht Stellung, auch wenn es breiter scheint, als es ist.
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