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Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?
Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?
Ein guter Beitrag zum gegenwärtigen Zirkus um den Bundespräsidenten, welcher die Frage nach den Hintergründen stellt, findet sich auf der Seite Kritische Massen und egal wie das ganze endet, in jedem Fall hat es für Ablenkung gesorgt, nur von was sollte abgelenkt werden? Oder ist der ganze Zirkus nicht fürs Volk gedacht, sondern Ausdruck eines Kampfes unterhalb der verschieden Kräfte des Kapitals? Zwar hat der Bundespräsident nicht viel zu sagen, aber er muss ja auch nicht unbedingt das eigentliche Ziel sein! Er kann auch der Schuss vor dem Bug sein, nur vor wessen Bug?
Zu diesem Zweck taugt die Person Wulf durchaus, viel Charisma hat er ohnehin nicht zu bieten, eher gibt er sich durch seine Handlungsweise immer mehr und mehr der Lächerlich preis. Überhaupt ist bezeichnend wie es oftmals intellektuellen Tieffliegern und Blasenquatschern gelingt in den Höhen der Politik Kariere zu machen. Dabei sind es wahrscheinlich die Blasen, durch welche sie nach oben getragen werden. Das Blasenquatscher immer gut für Ablenkung sind, hatte jüngst ja erste ein gewisser von und zu gezeigt, welcher jetzt mittels neuer Blase in die Politik zurückstrebt.
Im Falle von Wulf ist gut zu erkennen, dass von der einen Seite auf ihn geschossen wird, von anderer Seite erhält er Schützenhilfe und beides Medial geprägt. Allein versteht er anscheinend letzteres auch nicht zu nutzen, Brücken welche ihm gebaut werden, ist er nicht in der Lage zu erkennen und zu begehen. Der Mann gibt nicht einmal eine gute Marionette ab, verheddert sich selbst in seinen eigenen Fäden und meint andere Puppen könnten sein Spiel übernehmen. Davon zeugt nicht nur die Neigung Rechtsanwälte vorzuschicken, sondern auch die Bemühungen geschehenes im Nachhinein zu korrigieren! Nun ja, im kapitalistischem System wird keiner gezwungen seine Probleme selbst zu lösen, wenn er nur genügend Geld in der Tasche hat! Und so ist es durchaus Typisch für dieses System, dass Rechtsanwälte genommen werden, wirtschaftliche Probleme zu lösen und Psychiater sind dafür da den Rest zu erledigen, oder zumindest den verbleibenden „Schrott“ zu entsorgen! Dabei würde es durchaus auch Sinn für so manchen Politiker machen, gelegentlich das eine oder andere Problem selbst zu lösen. Dem gemeinen Staatsbürger gelingt dieses hingegen oft sehr gut, mangels Möglichkeit (oft Geld), seine Probleme selbst zu lösen, hat er es so auch nicht verlernt dieses zu tun!
Nur braucht dem gemeinen Staatsbürger das Geplänkel um den Bundespräsidenten nicht zu jucken, fragen sollte er sich hingegen schon, was der ganze Zirkus soll, warum er veranstaltet wird und von was damit abgelenkt wird!
Interessant ist an dieser Angelegenheit aber auch, dass sie zeigt, wie machtlos Politiker eigentlich sind und wo eigentlich Macht zu finden ist, in erster Linie auch die Macht über die Politiker! Beim gelegentlich erwähnten Volk, welches alle paar Jahre einen Wahlschein kreuzen darf, jedenfalls nicht, dieses wird aber gern als „wütende Menge mit Fackel und Forke“ gesehen, aber nur solange es gelingt die Wut zu lenken.