- Ablage/Anlage (4)
- Aktuell, Wirtschaft, EU, Schulden, Krisen (6)
- Aktuell: Libyen (40)
- Alles was Recht ist? (2)
- Allgemein (50)
- Aphorismus (149)
- Auseinandersetzung in Quedlinburg (11)
- Entliehen (14)
- Essen/Rezepte (13)
- Gastbeiträge (2)
- Gedanken (528)
- Gedichte (107)
- Geschichten (5)
- Kommunalwahl (9)
- Krieg und Frieden (97)
- Leserbrief (66)
- M-T-F (64)
- Quedlinburg (37)
- Regionales (21)
- Spuren/Gefunden (525)
- Stadtführung (14)
- Stadtwerke QLB (28)
- Tätigsein (17)
- Veranstalt./Termine (107)
- 8.2.2012: Funktionsfähig
- 6.2.2012: Ein Beitrag zur Theorie der US-Außenpolitik in Ultrakurzform
- 3.2.2012: Kritik und Selbstkritik!
- 23.1.2012: Die Freiwilligkeit der Pflicht, oder wie freiwillig sind Pflichten?
- 22.1.2012: Misston im Konzert des Kriegstrommeln!
- 12.1.2012: Gefunden: Nachdenken über Demokratie und gesellschaftliche Perspektiven!
- 4.1.2012: Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?
- 4.1.2012: Aufruf gegen einen Krieg gegen Iran und Syrien!
- 3.1.2012: Gedanken zum Wünschen.
- 2.1.2012: ... Krisen und Faschismus!
Aktionen
Blogosphäre
Blogroll
Foren
Link
- amerika21
- Campact
- exit

- friedenskooperative
- gesellschaft und visionen
- glasnost
- graswurzelrevolution
- humanistischer pressedienst

- Kommunkistische Initiative (Gera).
- labournet
- linkszeitung
- marx-engels-stiftung
- marx21
- menschenrechte-auf-kuba
- mlwerke
- Nachdenkseiten
- Net-News-Global
- Nr. 4
- nrhz
- Ossietzky
- rsb
- scharf links
- secarts
- Telepolis
- Trend
- webnews
- wikipedia
- wildcat
Regional
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Ein Imperium, dessen Politik und deren Folgen!
Ein Imperium, dessen Politik und deren Folgen!
Ein interessanter Text findet sich hier, leider bleibt der Autor auf halben Weg stehen, aus diesem Grund habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Ja Sepp,
ein interessanter Beitrag, nur bleiben die eigentlichen Ursachen der beschriebenen Problematik im Dunkeln. Es wird veranschaulich was die eigentlichen Grundlagen der US-Amerikanischen Demokratie sein sollten und in wieweit sich die politischen Verhältnisse verschoben haben, nur würde sich etwas ändern, wenn in den USA die politischen Strukturen wieder errichtet würden, welche die Gründerväter vorsahen?
So richtig die Aussagen in diesem Beitrag auch sind, die Lösung des Problems Imperium wird aber in der Vergangenheit gesehen, also in einer Zeit, als das Imperium selbst noch Zukunft war. Die Frage warum es zum Imperium gekommen ist, die objektiven Ursachen dieses, bleiben leider im Dunkeln, genauso wie die objektiven Ursachen für Kriege selbst. Dabei ist die Feststellung: „Für die Vereinigten Staaten von Amerika wird die Fortsetzung ihrer imperialistischen Außenpolitik, und alle Zeichen deuten darauf hin, das diese fortgesetzt wird, schlussendlich zum wirtschaftlichen und sozialen Kollaps führen.“, interessant und wirft durchaus einige Fragen auf. So stellt sich die Frage, führt diese Außenpolitik zum wirtschaftlichen und sozialen Kollaps, oder sind die Ursachen nicht doch anders geartet? Wenn dem nämlich so wäre, wäre es relativ einfach das Problem zu lösen, und zwar nur dadurch, dass die Außenpolitik geändert wird. In diesem Zusammenhang sollte nicht nur darüber nachgedacht werden, ob ein imperialistischer Staat überhaupt in der Lage ist, eine nicht imperialistische Außenpolitik zu betreiben, sondern auch darüber, ob nicht der permanent herannahende wirtschaftliche und soziale Kollaps ein Ursache für diese Politik ist? Wenn nun aber die imperiale Außenpolitik nicht die Ursache für die Verwerfungen innerhalb der Gesellschaft ist, sondern eine Folge, dann bleibt zwangsläufig die Frage nach den eigentlichen Ursachen nicht erspart. Das Problem, welches im Beitrag zu Recht angesprochen wird, wird somit zwar entschärft, aber nicht gelöst, da selbst einem Mythos aufgesessen.
Es wird anerkannt, dass Krieg ein Mittel der Politik ist, der Sicherung von Einflusssphären, Rohstoffquellen und Absatzmärkten dient, aber nicht das Krieg selbst ein direktes Instrument der Wirtschaft ist, um den Reproduktionsprozess in Gang zu halten, zu beschleunigen und somit Kapital immer schneller akkumulieren zu lassen. Das in diesem Zusammenhang Krieg auch ein „hervorragendes“ Mittel zur Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums ist, belegt gerade auch folgende Aussage: „Der Irakkrieg allein hat über eine Billion Dollars verschlungen, 4.000 Amerikaner und rund 650.000 Iraker sind getötet worden. Afghanistan und Irak kosten weiterhin um die $ 12 Milliarden im Monat, mit 1.200 Toten in Afghanistan, und der weltweite Krieg weitet sich aus, während die Obama-Administration steigende direkte Einmischung in Jemen, Pakistan und am Horn von Afrika ins Auge fasst. Die Amerikaner sind unter dem Strich weniger sicher, nicht sicherer.“ Immerhin sind ja die Billionen Dollar nicht irgendwohin verschwunden, sie wurde verschluckt, verdaut und wieder ausgeschieden. Die Frage nur, auf wessen Acker der Dünger gefallen ist? Wobei der Umverteilung, immer die Verteilung vorausgeht und betreffender Acker schon lange hoffnungslos überdüngt ist. Dabei ist es auch nie um Sicherheit für die Menschen gegangen, sondern um Kriegswirtschaft, um Sicherheit fürs Kapital. Dieses veranschaulicht aber auch besonders gut, wie sich Produktivkräfte innerhalb der Grenzen der kapitalistischen Produktionsverhältnisse immer mehr zu Destruktivkräften entwickeln. Die Probleme des Kapitals können aber auch damit nicht gelöst werden, sowenig wie diese mit einer imperialen Außenpolitik zu begründen sind. Die kapitalistische Produktionsweise an sich ist an ihre Grenzen gestoßen und der Akkumulationsprozess des Kapitals in der Realwirtschaft (Wert schöpfend) ist in den notwendigen Maßen schon lange nicht mehr möglich, so dass immer mehr Kapital fiktiv akkumulieren muss, welches letztendlich zu waren Umverteilungsorgien führen, um ihm zumindest den Anschein von realen Kapital zu geben.
Das in diesem Zusammenhang den Menschen auch die Notwendigkeit von Kriegen beigebracht werden muss, ist all zu offensichtlich, gerade wenn diese sich eher von Glaubenssätzen, Demokratie- und Freiheitsvorstellungen bürgerlicher Prägung leiten lassen. Kurz geschrieben, auch die bürgerliche Ideologie hat ihre Aufgabe, auch wenn nicht vergessen wird, darauf zu verweisen, dass man eigentlich nicht ideologisch ist. Ja, Krieg ist eine Ware, welche gerade auch dem eigenen Volk verkauft werden muss und in diesem Zusammenhang wird eben zu allen Mitteln gegriffen, die die moderne Werbeindustrie bietet. Geld hat die Eigenschaft, alles in sein Gegenteil zu verwandeln, und so vermag es durchaus auch Kriege in Friedenseinsätze zu verwandeln, genauso wie es aus dumme Menschen kluge machen kann, aus kluge Menschen dumme, aus hässliche, schöne und aus schöne hässliche, obwohl man über Geschmack nicht streiten kann.
Ach so, was in diesem Zusammenhang den Terrorismus anbelangt, sei folgender Satz von Marx angebracht: „Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es [das Kapital] sie beide encouragieren (anfeuern).“ Der Rest des Zitats passt aber auch zum Thema.
Gruß
Thomas
Nachsatz:
Es ist zu beobachten, dass viele Umstände in der Gesellschaft von den verschiedensten Seiten, aus den verschiedensten politischen Richtungen heraus kritisiert werden. Dabei ist man sich in der Kritik oft sogar einig, die daraus abgeleiteten Lösungen sind hingegen sehr verschieden, genauso wie die Ursachen, welche zu Grunde gelegt werden.
20.8.2010 bei 21:09
Ich hab Deinen Kommentar, dem ich zustimme, in den Beitrag integriert. Danke.