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Archive für 23.7.2010

Nochmals zum Zionismus

Nochmals zum Zionismus

Hier hatte ich meine Beiträge zu einer Diskussion gespiegelt und wurde auf einen älteren Beitrag zum Zionismus aufmerksam gemacht, welchen ich nun gelesen und folgende Anmerkungen hinterlassen habe und möchte hiermit diese Beitrag empfehlen:

Hallo Sepp,

nun habe ich es endlich geschafft den von Dir erwähntem Beitrag zu lesen, ein interessanter Beitrag, gut geschrieben, dem Thema gerecht werdend, mit aufhellender Wirkung. In diesem Zusammenhang ist mir folgender Gedanke gekommen: Die Schuld ist nur fürs Volk, die Schuldigen nutzen diese in ihrem Interesse, um weiterzumachen wie vordem.

Nun hätte ich doch die eine und andere Anmerkung, welche ich aber hier hinterlasse und nicht beim gegenständlichen Beitrag. Da sich die Themen gleichen, denke ich dass es kein Problem ist und dem Link folgend, kann der gegenständliche Text ja nachgelesen werden.

Wie schon geschrieben, ein interessanter Beitrag, welchen Du da geschrieben hast und treffend die Einschätzungen zur Gegenwart, nur bist Du der Meinung, dass es nach Gründung des Staates Israel anders gewesen ist? Meinst Du wirklich, dass das gute Verhältnis der Bundesrepublik der Wiedergutmachung geschuldet war? Und dass diese Wiedergutmachung in einer Form geschah, die Taten begünstigte, welche der wieder gutzumachenden Tat ähnelten, spricht doch eigentlich dagegen? Die praktische Politik dieser Zeit lässt doch eher den Eindruck verhärten, dass es schon damals nicht um Wiedergutmachung ging, sondern um Macht und Einfluss. Und das hatte durchaus Tradition, denn auch im dritten Reich wurde der Zionismus bis zur Reichskristallnacht unterstützt, … was durchaus üblich ist, unter Verwandten.

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Ein aufgewärmtes Attentat und dessen Ursachen.

Ein aufgewärmtes Attentat und dessen Ursachen.

Im Internet findet sich ein Verweis auf eine Diskussionsrunde mit J. Ackermann im Fernsehen. In diesem Zusammenhang kam auch das Attentat auf den ehemaligen Deutsche Bankchef Herrhausen zur Sprache, mit welche Handlungsweisen Ackermanns gerechtfertigt wurden. Folgenden Kommentar hatte ich hier hinterlassen:

Soweit wie hier geht Steinberg in seiner Darstellung nicht, die Ursache für das Attentat im Konkurrenzkampf zu sehen. In diesem Zusammenhang geht es auch weniger um die Diktatur der Bourgeoisie, als vielmehr um den Kampf der Monopole untereinander. Darüber sollte der damalige Gegenstand, die geforderte Entschuldung Mexikos, nicht hinwegtäuschen. Auch wenn es üblich ist, solche Erwägungen als Gutmenschentum zu verkaufen, ist nicht zu vergessen, warum diese Forderung aufgestellt wurde. Ein zahlungsunfähiges Land taugt nicht mehr fürs Geschäft und für die Akkumulation des Kapitals steht es so nicht gerade zum Besten, wenn nichts mehr zu verteilen, oder umzuverteilen ist. Herrhausen hat versucht die Situation im Interesse der Deutschen Bank zu klären, dass dieses nur gegen das Interesse anderer, entsprechender Konzerne geht, dürfte eigentlich nicht Überraschen. Er war für einen umfassenden Schuldenerlass, dieses war er sicher nicht, im Interesse Mexikos, und des mexikanischen Volkes, wie gern dargestellt, sonder im Interesse des von ihm zu leitenden Konzerns. Dieser ganze Vorgang ist letztlich ein Ausdruck für die sich verschärfende allgemeine Krise des Kapitalismus. Eigentlich ein klassischer Bandenkrieg des Kapitals, hier des Finanzkapitals.

Und wie schreibt Marx im Kapital: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren (anfeuern).“

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