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Archive für 26.1.2010

Sie war wahr, die DDR!

Sie war wahr, die DDR!

Die Stellung zur DDR ist die Gretchenfrage für jeden Linken, an der Beantwortung dieser Frage scheiden sich die Geister. Ein hervorragender Beitag, welcher erfrischend, klar und konsequent, ausspricht, was leider viele Linke nur zum herumeiern animiert. Es ist wohltuend ihn zu lesen, gerade in einer Zeit, wo die ideologischen Auseinandersetzungen an schärfe zunehmen und die gleich geschalteten Medien voll sind von Berichten über die DDR, das Leben in der DDR, welche weit entfernt sind von der eigentlichen Realität und einzig und allein der nachträglichen Delegitimierung dieses Staates dienen. Erinnerungen sollen ausgelöscht und eine kritische Aufarbeitung verhindert werden. Diese Aufgabe bleibt den Linken nicht erspart, wenn sie nicht im System des Kapitalismus verhaftet bleiben wollen. Dieser Beitrag leistet einen Beitrag dazu, ein wahrer, kurzer, historischer Abriss. Danke!

Und selbst auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, sei noch einmal auf folgende Aussage von Friedrich Engels zur Geschichtsschreibung verwiesen: „Die Bourgeoisie macht alles zu einer Ware, also auch die Geschichtsschreibung. Es gehört zu ihrem Wesen, zu ihren Existenzbedingungen, alle Waren zu verfälschen: sie verfälscht die Geschichtsschreibung. Und diejenige Geschichtsschreibung wird am besten bezahlt, die im Sinn der Bourgeoisie am besten verfälscht ist.“ MEW. Bd. 16, Seite 499 – 500.

 

Von Kriegen und Kämpfen!?

Von Kriegen und Kämpfen!?

Zwei Beiträge in der Jungen Welt, welche Thematisch so weit nicht aus einander liegen. Der eine handelt vom Krieg, welcher geführt wird, der andere von einem Kampf, in welchem anscheinend ein Gegner verloren gegangen ist! Folgende zwei Gedanken zu diesen Beiträgen:

Krieg und Friede, oder Frieden dem Krieg?

Nicht uninteressant, die überwiegende Mehrheit der Deutschen spricht sich gegen den Krieg in Afghanistan aus, so die Umfragen. Der Bundesregierung scheint dieses aber weniger zu stören, wie auch, handelt es sich doch nur um eine Umfrage und Papier ist geduldig, erst recht wenn es die Menschen sind! Andererseits, was schert einer Minderheitsregierung schon der Wille einer Mehrheit? Und hat nicht ein Teil dieser Mehrheit auch diese Minderheit gewählt und das trotz deren Bekenntnis zum Krieg? Wie dem auch sei, mit medialer Unterstützung wird weiter Krieg geführt und sich bemüht diesen verharmlosend zu umschreiben. Zu diesem Zweck wurde selbst die kritisierende Kirchenfürstin wieder auf Linie getrimmt, welche sich nun mit Sprechblasen wieder in die Diskussion einbringt. Und wie für Sprechblasen üblich, sind die Inhalte aufgebläht und nichtssagend, ihre Bedeutung dem Kriege somit förderlich. Aber was soll es, ein ernsthafter Widerstand gegen Kriege ist von der Amtskirche genauso wenig zu erwarten, wie von den gleich geschalteten Medien, traurig nur, dass wir dafür auch noch bezahlen müssen! Eigentlich nicht nur das, auch die Zeche für den Krieg und anderer Exzesse, welche im Interesse des Kapitals von der Politik angedacht, offeriert und durchgeführt werden, werden wir zu bezahlen haben! Nun, Umfragen sind das eine, aktiver Widerstand gegen den Krieg etwas ganz anderes!

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