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Dezember 2009
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Archive für 1.12.2009

Wie schrecklich, Menschen denken …

Verklärung gegen Verklärung!

Wie schrecklich, Menschen denken selbst, werten selbst, schätzen selbst ein und vermitteln ihre Erfahrungen der nachwachsenden Generation. Nur was ist daran schlimm? Eigentlich nichts, wenn die Erkenntnisse mit der offiziellen Meinung übereinstimmen würden. Ja, ein Wissen welches auf Erfahrungen beruht wird gegen Fakten, Fakten, Fakten gestellt, so in der MZ unter der Überschrift „Nina Hagen statt Honecker“ zu lesen. Woher diese Fakten kommen und welchen Ursprung sie haben, egal, Hauptsache Fakten!

So wurden wieder einmal Schüler befragt und die Auswertung brachte letztendlich wieder nur altbekanntes ans Licht, dass „das Wissen vieler Schüler über die DDR … zum großen Teil aus emotionalen Erinnerungen der Eltern“ besteht. „Dafür fehlt es häufig an Fakten.“ An welchen Fakten es Mangelt, fraglich, woran es nicht Mangelt ist Erfahrungswissen und dieses ist ja bekanntlich nicht wissenschaftlich, es taugt maximal als Basis, auf welche es aufzubauen gilt, ist zu erfahren. Jene, welche die DDR erlebt haben verfügen also „nur“ über gefühlsmäßige Erfahrungen! Nicht nur darum ist der Text etwas verwirrend, in welchen wie so oft üblich alles mögliche in einen Kessel geschmissen wird, kräftig durch gerührt und ein jeder kann sich herausfischen, was er herausfischen soll. Der Text strotzt regelrecht von nichts sagenden Floskeln wie, „die Interessenbildung entspreche der Jugendkultur“, was sollte sie denn sonnst, wenn Jugendliche befragt werden? Aber auch diese Aussage über das Wissen spricht für sich: „dieses sei aber häufig kein Sachwissen und umfasse vor allem jugendgemäße Inhalte“ und mit dem jugendgemäßen Inhalten hat man es, „so erkannten 75 Prozent der Befragten die Sängerin Nina Hagen auf einem Foto und ordneten ihr den richtigen Beruf zu. Nur 30 Prozent konnten indes Erich Honeckers Foto Namen und Beruf zuordnen.“ Ja, was soll das? Nicht nur das letzterer nicht mehr unter den Lebenden weilt, welchen Bezug sollten junge Menschen, welche Jahre nach der Wende geboren wurden, dahingehend aufbauen? Anders bei erstgenannter, sie hatte zwar den Farbfilm vergessen und die DDR verlassen, (zu einer Zeit als ich noch zur Schule gegangen bin) ist andererseits lebendig und weiterhin künstlerisch in Film und Fernsehen aktiv.

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Kabarett Dezember 09.

Kabarett Dezember 09.

Nun ist es so weit und am Freitag, 04.12.2009 findet letztmalig in diesem Jahr im Kulturzentrum Reichenstraße statt. Letzte Woche erhielt ich folgendes E-Mail:

 

Liebe Kabarett-Freunde,

das Kabarett-Jahr endet mit einer guten und einer schlechten Nachricht.

Die Schlechte zuerst:

Das Programm ‘Drama Baby’ von Fräulein Schmidt wurde von den Künstlerinnen kurzfristig abgesetzt. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Doch nun die Gute:

Kurzfristig konnten wir das “PROLÄSTERRAT” verpflichten! Doch leider nur für den Quedlinburg-Termin.

Freitag, 4.12.2009, 20:00 Uhr, Kulturzentrum Reichenstrasse Quedlinburg:

PROLÄSTERRAT/ Magdeburg: “Alles (außer) Kontrolle!?”

Ist alles außer Kontrolle? Der Finanzmarkt ? Die EU? Lässt uns Herr Schäuble bald überall kontrollieren? Hat die Politik sich noch unter Kontrolle? Und wer kontrolliert unsere Körpermaße bzw. Körpermassen? Leidet unsere Bildung unter Kontrollverlust und sollte man das Niveau des Fernsehens vielleicht doch besser kontrollieren und nicht nur ins Gesicht schmieren? Und wieso kann überhaupt ein Rollbraten zum Lebensinhalt werden?

Knut Müller-Ehrecke, der bereits beim „Kabarett Denkzettel“ und Lothar Bölk Regie führte,  widmet sich nun zum 4. Mal der Regie des Studentenkabaretts, das jetzt von zwei Musikern begleitet wird. Demzufolge bleibt es dabei, dass das Prolästerrat ein musikalisches Programm bietet, bei dem diesmal Lieder von Otto Reuter, Rammstein, Rosenstolz und anderen verarbeitet wurden. Also, wenn auch sie die „Kontrolle verlieren“ wollen oder wissen möchten, was Kontrolle überhaupt ist, dann kommen sie in das neue Programm des Prolästerrats  „Alles (außer) Kontrolle!?

Den Jahresrückblick hat übrigens das Erfolgsduo “SEIBEL & WOHLENBERG” mit ihrer “Jahresendabrechnung 2009″ übernommen.

Die Termine:

Donnerstag, 7.1.2010 | 19:30 Uhr | Remise | 38855 WR

Samstag, 9.1.2010 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB

Mit besten Grüßen

 

Das Gesetz der Serie im Verkauf!

Das Gesetz der Serie im Verkauf!

Anfang der 1990iger Jahre suchte ich ein Auskommen und fand dieses damals in der Versicherungswirtschaft. Der erste Bezirksleiter, aus den westlichen Bundesländern eingewandert und welchem ich unterstellt war, pflegte öfters ein „Gesetz der Serie“ zu erwähnen. Nach diesem Gesetzt wird eine von zehn Bemühungen erfolgreich sein, ob man das will oder nicht! Sicher ist es gewollt, ansonsten würde man sich wohl kaum mühen und so offenbart diese Gesetzmäßigkeit, wenn es denn eine ist, eigentlich eine andere Wahrheit. Das sich unter Umständen 9 mal erniedrigt werden muss, um einmal einen Hauch von Erfolg zu verspüren, oder wie der Volksmund sagt: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, ob dieses Korn nun Satt macht und den Hungertod verhindern kann???

Aber was ist schon Erfolg und was wird als ein solcher gewertet? Im Verkauf, speziell im Versicherungsgeschäft, wird doch gerade als Verkaufserfolg gewertet, wenn es gelingt einem Menschen zum Vertragsabschluss über eine Sache zu bewegen, welche er eigentlich nicht braucht!

Verkauf ist auch die Kunst Menschen von Notwendigkeiten, zu Gunsten eines Dritten, zu überzeugen, welche sie eigentlich nicht haben. Wobei nicht nur die Versicherungswirtschaft über eine starke Lobby verfügt und so durch die Politik auch Notwendigkeiten geschaffen werden.

Trotzdem, Verkauf ist die Kunst etwas Überflüssiges an den Mann oder die Frau zu bringen, selbst wenn der Bedarf für die Sache objektiv begründet ist! Dabei sind Kinder als Zielgruppe natürlich nicht zu vernachlässigen!

 

 

Verkauf:

Verkauf:

Verkauf ist die Kunst, etwas eigentlich Überflüssiges an den Mann oder die Frau zu bringen!

 

 

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